Aktuelles

14.04.18 EST1 Training in Albstadt-Margrethhausen

Das EST1 Training fand in diesem Jahr etwas verspätet statt. Grund hierfür war die Sperrung unseres bisherigen Trainingsstandortes „Käpfle“ durch die Stadt Reutlingen.
Freundlicherweise stellten uns Krista und Gustav Krigar spontan ihre Scheune für das geplante Training zur Verfügung. Das Aufbauteam traf sich bereits um 12.00 Uhr um die in die Jahre gekommenen alten Seile herauszuschneiden und durch die von der Höhlenrettung gespendeten „neuen“ Seile zu ersetzen.
Das Training war ganz bewusst an die Adresse von Anfängern und weniger routinierten Personen gerichtet. Hier sollten alle die Möglichkeit bekommen ausgiebig Knoten, Abseilen, Auf- bzw. Umsteigen zu üben.
Um 13.00 Uhr trafen dann die Teilnehmer ein. Aufgrund einiger kurzfristiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle war die Gruppe zwischenzeitlich recht überschaubar geworden.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einweisung ging es auch schon mit den praktischen Übungen los. Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl konnten alle die geplanten Schwerpunkte recht ausgiebig trainieren.
Gegen 17.00 Uhr endete die Veranstaltung. Entsprechend der Tradition haben wir den Tag im nahegelegenen Biergarten ausklingen lassen.
Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei Krista und Gustav für die Möglichkeit bedanken in Ihrer Scheune das Training durchführen zu können. Wir werden sicherlich nicht das letzte Mal dort gewesen sein.

Jürgen Staufer

 

Bilder: Staufer u. Bystrzinski

 

04.02.18 Erste Hilfe Kurs

Auch in diesem Jahr trafen wir uns wieder zum Erste-Hilfe-Kurs in den Schulungsräumen der Berufsfeuerwehr in Reutlingen.
Trotz krankheitsbedingter Ausfälle waren noch 29 Teilnehmer am Start um Ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Der Kurs wurde wieder einmal von Martin Junginger durchgeführt.
Zu Beginn wurden wir von Martin in kleine Gruppen eingeteilt und bekamen jeweils unterschiedliche Notallaufgaben gestellt. Im Anschluss wurden diese Situationen dann allen Teilnehmern präsentiert.
Die notwendige Theorie war gefolgt von vielen praktischen Übungen um das Gelernte sofort umzusetzen und zu verfestigen. HLW, Einsatz Defibrillator, stabile Seitenlage, Wundversorgung, Zugang legen etc. standen auf dem Programm. Um die Verletzungen realistisch erscheinen zu lassen, wurden sie mittels „Wundschminke“ wirklichkeitstreu dargestellt.
Kurzerhand wurden noch die unterschiedlichen Rettungstragen aus dem Depot geholt und in den Kursablauf integriert. Es hatte sich gezeigt, dass der Aufbau und die Nutzung der unterschiedlichen Tragen (React, Sked u. Schwarzer) nicht immer bekannt war.
Auf dem Gelände der Feuerwehr wurde noch eine Unfallsituation mit starker Rauchentwicklung nachgestellt. Betroffen hiervon waren 2 Pkw und 1 Motorrad. Ziel der Übung war es, das zuvor erworbene Wissen bei einer praktischen Übung umzusetzen. Sicherung der Unfallstelle, Absetzen eines reellen Notrufes bei 112, Bergung und Versorgung der verunfallten Personen konnten entsprechend trainiert werden.
Im Anschluss konnten Interessierte noch im Rahmen des EHK einen Gesundheitscheck durchführen, d.h. Prüfung des Lungenvolumens, EKG, etc.
Aufgrund des ständigen Wechsels, zwischen Theorie und den sehr ausgeprägten praktischen Übungseinheiten, verflog die Zeit wieder einmal viel zu schnell.
Ich möchte daher speziell Martin für seinen Einsatz, aber auch allen anderen Helfern für Ihre Unterstützung danken die diese Veranstaltung erst möglich gemacht haben.
Im Anschluss an das Trainingsende trafen sich einige Teilnehmer noch im naheliegenden Gasthaus Karz zur traditionellen Nachbesprechung. Nach einer ausgiebigen Stärkung machten sich dann alle auf den wohlverdienten und teilweise stark verschneiten Heimweg.

Jürgen Staufer

 

Bilder: Staufer u. Bystrzinski

 

14.01.18 Tauchertreffen

Die Schneeschmelze und die Regenfälle der vergangenen Tage versprachen, dass viel Wasser aus der Wulfbachquellhöhle fließen würde. Als wir dann am Sonntag die Menge sahen, die gegenüber wasserärmeren Perioden den Bach Richtung Mühlheim herunterfloss, waren wir uns nicht mehr sicher, ob wir überhaupt über den kleinen Wasserfall nach dem ersten Syphon in die Höhle kommen würden. Entgegen aller Befürchtungen schafften wir das dann doch. Bedingt durch die Strömung und den Zufluss von der Oberfläche war die Sicht nicht ganz so klar wie sonst. Das konnte uns aber nicht hindern den Tauchgang zu genießen. Nach knapp 2 Stunden waren wir dann wieder am Tageslicht und konnten das Erlebte bei der obligatorischen Nachbesprechung verarbeiten und noch viele Informationen zur Ausrüstung und zukünftig geplanten Tauchgängen bereden.

Axel Bystrzinski

 

Bilder: A. Bystrzinski